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Αξιολογήσεις FIDE για τον Σεπτέμβριο του 2026: Ο Carlsen ξανά στο Νο. 1

FIDE-Rangliste September 2026 veröffentlicht: Carlsen bleibt die Nummer 1, Praggnanandhaa erstmals in den Top 10

Die FIDE hat die Rangliste für September 2026 veröffentlicht. An der Spitze der Weltrangliste steht weiterhin Magnus Carlsen, doch innerhalb der Top 10 hat es einige bemerkenswerte Veränderungen gegeben. Die größte Nachricht des Monats ist der beeindruckende Aufstieg von Rameshbabu Praggnanandhaa, der gleich vier Plätze gutgemacht hat und erstmals in die Top 10 der besten Schachspieler der Welt eingezogen ist.

Die September-Rangliste bestätigt außerdem Hikaru Nakamuras Rückkehr auf Platz zwei, den Abstieg von Fabiano Caruana auf Rang drei sowie die deutliche Entwicklung mehrerer junger Großmeister. Der amtierende Weltmeister Gukesh Dommaraju bleibt dagegen weiterhin deutlich außerhalb der Top 10.

Carlsen startet erneut als Nummer 1 in den Monat

Die wichtigste Position der Rangliste bleibt unverändert.

Magnus Carlsen behauptet mit einer Elo-Zahl von 2823 den ersten Platz. Der Norweger führt die Weltrangliste weiterhin an, obwohl sich ein erheblicher Teil seiner Aufmerksamkeit in den vergangenen Monaten nicht ausschließlich auf das klassische Schach konzentriert hat.

Carlsens Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger beträgt 31 Punkte. Eine unmittelbare Gefahr für seine Spitzenposition besteht daher derzeit nicht.

Die September-Rangliste unterstreicht erneut die außergewöhnliche Stellung des Norwegers im modernen Schach. Obwohl Carlsen seit mehreren Jahren nicht mehr am klassischen Weltmeisterschaftszyklus teilnimmt, bleibt er weiterhin der Maßstab an der Spitze der Weltrangliste.

Nakamura zurück auf Platz zwei

Eine der wichtigsten Veränderungen an der Spitze ist die Rückkehr von Hikaru Nakamura auf den zweiten Platz.

Der US-amerikanische Großmeister behält seine Wertungszahl von 2792, rückt aber aufgrund des Ratingverlusts von Fabiano Caruana von Platz drei auf Platz zwei vor. Damit ist Nakamura erneut Carlsens engster Verfolger.

Interessanterweise ist Nakamura wie Carlsen im Jahr 2026 sehr aktiv im Schnell- und Online-Schach. Dennoch ist seine Elo-Zahl im klassischen Schach weiterhin hoch genug, um ihn fest in der absoluten Weltspitze zu halten.

Caruana fällt auf Platz drei zurück

Fabiano Caruana verlor einige Ratingpunkte und fiel von Platz zwei auf Rang drei zurück.

Seine aktuelle Wertungszahl beträgt 2789 Elo, während Nakamura bei 2792 liegt. Der Rückgang steht vor allem mit seinen Ergebnissen bei jüngsten klassischen Turnieren in Verbindung, darunter auch sein Auftritt beim Sinquefield Cup.

Der Abstand zwischen den beiden US-Amerikanern beträgt lediglich drei Punkte. Der Kampf um Platz zwei dürfte deshalb in den kommenden Ranglisten äußerst eng werden.

Sindarov bleibt einer der führenden Vertreter der neuen Generation

Den vierten Platz belegt Javokhir Sindarov mit 2778 Elo.

Der usbekische Großmeister etabliert sich zunehmend unter den stärksten Schachspielern der Welt. Seine Position neben Carlsen, Nakamura und Caruana ist besonders bemerkenswert: Die neue Generation fordert die Spieler der vorherigen Ära an der Spitze der Weltrangliste immer stärker heraus.

Sindarov gilt bereits seit längerer Zeit als eines der größten Talente seiner Generation. Seine Position in der September-Rangliste zeigt, dass er längst nicht mehr nur als Hoffnungsträger gilt, sondern sich zu einem festen Bestandteil der Weltelite entwickelt hat.

Wesley So macht einen der größten Sprünge

Wesley So ist auf den fünften Platz geklettert.

Der US-Amerikaner kommt auf 2774 Elo, gewann neun Punkte und verbesserte sich damit von Platz sechs. Dies ist eine der stärksten positiven Veränderungen innerhalb der Top 10.

So hat sich damit erneut der Marke von 2800 angenähert, die traditionell als eine der wichtigsten symbolischen Grenzen im modernen Schach gilt.

Keymer verliert an Boden

Für Vincent Keymer verlief der September dagegen weniger erfolgreich.

Der deutsche Großmeister fiel von Platz fünf auf Platz sechs zurück und verlor drei Ratingpunkte. Seine neue Wertungszahl beträgt 2764 Elo.

Trotz dieses kleinen Rückgangs gehört Keymer weiterhin zu den jüngsten Spielern in den Top 10 der Weltrangliste und befindet sich nach wie vor in unmittelbarer Nähe der 2800er-Marke.

Abdusattorov auf Platz sieben

Nodirbek Abdusattorov belegt mit einer Wertungszahl von 2762 den siebten Platz.

Der usbekische Großmeister verbesserte sich um eine Position. Seine Entwicklung ist besonders interessant vor dem Hintergrund der starken Ergebnisse des usbekischen Schachs in den vergangenen Jahren.

Abdusattorov hat bereits den Weltmeistertitel im Schnellschach gewonnen und tritt regelmäßig im klassischen Schach gegen die stärksten Spieler der Welt an. Nun befindet er sich wieder weit oben in der Rangliste, wo bereits wenige Ratingpunkte über mehrere Plätze entscheiden können.

Praggnanandhaa erstmals in den Top 10 der Welt

Die größte Sensation der September-Rangliste ist Rameshbabu Praggnanandhaa.

Der indische Großmeister sprang von Platz zwölf auf Rang acht und gewann dabei 11 Ratingpunkte auf insgesamt 2761.

Damit steht Praggnanandhaa erstmals in den Top 10 der klassischen Weltrangliste.

Für das indische Schach ist dies ein weiterer wichtiger Beleg für die enorme Stärke und Tiefe der nationalen Schachszene. Indien bringt seit mehreren Jahren kontinuierlich junge Spieler auf das Niveau der Weltelite. Praggnanandhaa gehört nun offiziell zu den zehn stärksten Schachspielern der Welt.

Seine Entwicklung ist besonders beeindruckend, wenn man bedenkt, dass noch vor relativ kurzer Zeit vor allem Gukesh und Arjun Erigaisi als die führenden jungen Gesichter des indischen Schachs galten.

Arjun Erigaisi bleibt auf Platz neun

Arjun Erigaisi liegt mit einer Wertungszahl von 2759 weiterhin auf Platz neun der Welt.

Für ihn brachte die September-Rangliste kaum Veränderungen. Der Inder konnte seine Position halten und steht damit bereits den zweiten Monat in Folge in den Top 10.

Damit hat Indien erstmals seit längerer Zeit gleich zwei Spieler unter den zehn besten Schachspielern der Welt: Praggnanandhaa und Erigaisi.

Das ist nicht nur ein Beleg für die individuelle Entwicklung der beiden Großmeister, sondern auch für die allgemeine Stärke des indischen Schachs.

Anish Giri komplettiert die Top 10

Anish Giri belegt mit 2757 Elo den zehnten Platz.

Für den niederländischen Großmeister verlief der September weniger erfolgreich. Er verlor sieben Punkte und rutschte von Platz sieben auf Rang zehn ab.

Giri konnte seinen Platz in den Top 10 dennoch verteidigen. Allerdings ist die Spitzengruppe inzwischen äußerst eng zusammengerückt. Nur ein Punkt trennt ihn von Alireza Firouzja, der auf Platz elf liegt.

Die Top 15 der FIDE-Rangliste im September 2026

Platz

Spieler

Elo

1

Magnus Carlsen

2823

2

Hikaru Nakamura

2792

3

Fabiano Caruana

2789

4

Javokhir Sindarov

2778

5

Wesley So

2774

6

Vincent Keymer

2764

7

Nodirbek Abdusattorov

2762

8

Rameshbabu Praggnanandhaa

2761

9

Arjun Erigaisi

2759

10

Anish Giri

2757

11

Alireza Firouzja

2757

12

Wei Yi

2752

13

Jan-Krzysztof Duda

2743

14

Viswanathan Anand

2739

15

Amin Tabatabaei

2737

Die Daten entsprechen der FIDE-Rangliste vom 1. September 2026.

Gukesh ist Zweiter bei den Junioren, aber nur 31. der Welt

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Position des amtierenden Weltmeisters Gukesh Dommaraju.

Seine Elo-Zahl im klassischen Schach beträgt 2703, womit er auf Platz 31 der allgemeinen Weltrangliste steht. Bei den Spielern unter 21 Jahren liegt Gukesh dagegen auf dem zweiten Platz.

An der Spitze der Junioren steht das türkische Talent Yağız Kaan Erdoğmuş mit 2716 Elo.

Damit ergibt sich eine bemerkenswerte Situation: Der amtierende Weltmeister befindet sich aktuell lediglich im vierten Dutzend der allgemeinen Weltrangliste, während mehrere seiner indischen Landsleute deutlich weiter oben stehen.

Allerdings spiegelt eine Elo-Zahl die Ergebnisse eines bestimmten Zeitraums wider und ist kein direkter Maßstab für den aktuellen Status eines Weltmeisters. Gukesh bleibt einer der wichtigsten Spieler seiner Generation und könnte mit einer Serie starker Turnierergebnisse schnell wieder in der Weltrangliste nach oben klettern.

Indien baut seine Position weiter aus

Die September-Rangliste ist für Indien besonders bedeutend.

In den Top 10 stehen nun zwei indische Großmeister – Praggnanandhaa und Erigaisi. Darüber hinaus findet sich eine große Gruppe indischer Spieler innerhalb der Top 100 der Welt.

Noch beeindruckender ist die Situation bei den Junioren: Indien stellt 17 Spieler in den Top 100 der Welt bei den unter 21-Jährigen.

Das zeigt, dass die Erfolge von Gukesh, Praggnanandhaa und Erigaisi kein Zufall sind. Das indische Schach bringt weiterhin eine neue Generation von Spielern hervor, die auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist.

Wie sieht es bei den Frauen aus?

An der Spitze der Frauen-Weltrangliste gibt es nur wenige Veränderungen.

Hou Yifan bleibt mit einer Wertungszahl von 2596 auf Platz eins.

Die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun kletterte mit 2553 auf den zweiten Platz. Dahinter folgt Lei Tingjie mit 2552. Zhu Jiner liegt mit 2550 auf Rang vier.

Die Top 10 werden außerdem von Bibisara Assaubayeva, Tan Zhongyi, Aleksandra Goryachkina, Anna Muzychuk, Humpy Koneru und Polina Shuvalova komplettiert.

Damit dominieren chinesische Schachspielerinnen weiterhin den oberen Bereich der Weltrangliste. Spielerinnen aus anderen Ländern kommen dem Spitzenfeld jedoch allmählich näher.

Die USA bleiben die stärkste Schachnation

Interessant ist auch die Rangliste der Schachverbände.

Gemessen am durchschnittlichen Rating der zehn besten Spieler führt die USA mit einem Wert von 2725.

Auf Platz zwei liegt Indien mit 2705, gefolgt von China mit 2664. Dahinter folgen Russland, Deutschland, Usbekistan, Aserbaidschan und Frankreich.

Besonders bemerkenswert ist die Position Deutschlands: Der Deutsche Schachbund liegt mit einem Durchschnittswert von 2629 auf Platz fünf.

Indien verringert unterdessen den Abstand zu den USA weiterhin schnell. Angesichts des jungen Alters vieler führender indischer Spieler könnte dieses Duell in den kommenden Jahren zu einer der wichtigsten Geschichten des Weltschachs werden.

Warum ist die September-Rangliste so wichtig?

Die FIDE-Rangliste ist mehr als nur eine Tabelle mit Zahlen. Sie zeigt, wie sich das Kräfteverhältnis im Weltschach verändert.

Der September 2026 macht dabei mehrere wichtige Entwicklungen sichtbar.

Erstens behauptet Carlsen weiterhin seine absolute Führungsposition. Zweitens ist Nakamura auf Platz zwei zurückgekehrt, nachdem Caruana Ratingpunkte verloren hat. Drittens setzt sich der Vormarsch der jüngeren Generation fort: Sindarov, Keymer, Abdusattorov, Praggnanandhaa und Erigaisi gehören inzwischen allesamt zu den stärksten Spielern der Welt.

Besonders symbolisch ist der erstmalige Einzug Praggnanandhaas in die Top 10. Der indische Großmeister hat sich damit zu Erigaisi gesellt und bestätigt, dass das indische Schach derzeit über mehrere Spieler von Weltklasse verfügt.

Was könnte sich im Oktober ändern?

Das Spannendste ist: Die September-Rangliste ist noch lange keine endgültige Entscheidung.

Der Abstand zwischen Platz zwei und drei beträgt lediglich drei Punkte. Auch innerhalb der Top 10 ist die Leistungsdichte enorm hoch. Schon einige erfolgreiche Partien können die Reihenfolge unmittelbar verändern.

Besonders interessant wird die Entwicklung von Praggnanandhaa sein. Nach seinem erstmaligen Einzug in die Top 10 muss er nun sein neues Rating verteidigen und gleichzeitig versuchen, sich der Marke von 2800 weiter anzunähern.

Auch Gukesh bleibt ein Spieler, den man genau beobachten sollte. Der Weltmeister liegt derzeit deutlich hinter seinen wichtigsten indischen Konkurrenten, doch eine Serie starker Ergebnisse könnte ihn schnell wieder in die Weltelite bringen.

Und über allen anderen steht weiterhin Magnus Carlsen.

Fazit

Die FIDE-Rangliste für September 2026 ist ein weiterer Beleg für den Generationenwechsel im Weltschach.

Carlsen bleibt die Nummer eins und weiterhin der Maßstab für alle anderen. Nakamura ist auf Platz zwei zurückgekehrt, Caruana auf Rang drei zurückgefallen, während Sindarov, Abdusattorov, Keymer und Praggnanandhaa ihre Positionen unter den stärksten Spielern der Welt weiter festigen.

Das wichtigste Ereignis des Monats ist jedoch Praggnanandhaas erstmaliger Einzug in die Top 10 der Weltrangliste. Indien hat nun zwei Spieler unter den zehn besten Schachspielern der Welt, während mit Gukesh ein weiterer Vertreter der neuen Generation weiterhin an der Spitze der Junioren steht.

Das Weltschach wird jünger und umkämpfter. Und wenn vor einigen Jahren noch die Frage im Mittelpunkt stand, wer zu Carlsen aufschließen könnte, lautet sie heute anders:

Welcher Spieler der neuen Generation wird als Erster in der Lage sein, die langjährige Dominanz des Norwegers ernsthaft herauszufordern?

Die September-Rangliste liefert darauf eine klare Antwort: Die Zahl der ernsthaften Herausforderer wächst.