Συνέδριο της FIDE 2026: Κατάλογος Ομοσπονδιών με Δικαίωμα Ψήφου
FIDE-Kongress 2026: Liste der stimmberechtigten Mitgliedsverbände
Der FIDE-Kongress 2026 wird zu den wichtigsten Veranstaltungen im Kalender des Weltschachverbands gehören. Vertreter der nationalen Schachverbände werden sich in Samarkand, Usbekistan, versammeln. Im Mittelpunkt steht die Generalversammlung der FIDE am 26. und 27. September. Dort werden wichtige Entscheidungen über die Zukunft des Verbands getroffen, darunter die Wahl der Führung für die kommende vierjährige Amtszeit.
Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen gewinnt die Frage, welche Verbände direkt an der Abstimmung teilnehmen dürfen, besondere Bedeutung. Die FIDE hat die aktuelle Liste der Mitgliedsverbände veröffentlicht, die bei der Generalversammlung 2026 stimmberechtigt sind.
Stand 9. September 2026 umfasst die Liste 202 Verbände.
Warum die Liste der Verbände so wichtig ist
Die Generalversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium der FIDE. Sie befasst sich mit den wichtigsten Fragen der Organisation. Im Jahr 2026 kommt ihr aufgrund der Präsidentschaftswahl eine besonders große Bedeutung zu.
Nach den von der FIDE veröffentlichten Regeln verfügt jeder auf der Generalversammlung vertretene Verband über eine Stimme. Der Einfluss eines Verbands hängt somit nicht unmittelbar von der Zahl seiner registrierten Schachspieler, der Stärke seiner Nationalmannschaft oder seiner Position in der Weltrangliste ab.
Damit hat die Stimme eines kleinen Schachverbands formal dasselbe Gewicht wie die Stimme einer der führenden Schachnationen der Welt.
Wann und wo findet die Generalversammlung statt?
Der FIDE-Kongress findet in Samarkand, Usbekistan, im Rahmen des umfangreichen Schachprogramms der Organisation für das Jahr 2026 statt.
Nach dem offiziellen Zeitplan:
* 26. September — Generalversammlung und Präsidentschaftswahl;
* 27. September — Fortsetzung der Generalversammlung;
* der Kongress umfasst außerdem Sitzungen der Generalversammlung, des FIDE-Rats, der kontinentalen bzw. zonalen Gremien sowie der verschiedenen Kommissionen der Organisation.
Die Präsidentschaftswahl der FIDE ist für den 26. September 2026 angesetzt.
Welche Verbände sind stimmberechtigt?
Die am 9. September veröffentlichte Liste umfasst 202 Verbände. Das FIDE-Dokument enthält neben dem Namen und dem Code des jeweiligen Verbands auch den Präsidenten und den Delegierten, die ihn bei der Generalversammlung vertreten.
Zur besseren Übersicht lässt sich die Liste alphabetisch betrachten.
Verbände von Afghanistan bis Burundi
1. Afghanistan
2. Albanien
3. Algerien
4. Andorra
5. Angola
6. Antigua und Barbuda
7. Argentinien
8. Armenien
9. Aruba
10. Australien
11. Österreich
12. Aserbaidschan
13. Bahamas
14. Bahrain
15. Bangladesch
16. Barbados
17. Belarus
18. Belgien
19. Belize
20. Bermuda
21. Bhutan
22. Bolivien
23. Bosnien und Herzegowina
24. Botswana
25. Brasilien
26. Britische Jungferninseln
27. Brunei
28. Bulgarien
29. Burkina Faso
30. Burundi
Hinweis: Im offiziellen Dokument sind die Verbände nach ihren englischen Bezeichnungen alphabetisch geordnet und fortlaufend nummeriert. Bei der Überprüfung der Originalquelle sollten daher insbesondere die offiziellen Verbandscodes als Referenz herangezogen werden.
Europa, Asien, Afrika und Amerika
Die vollständige offizielle Liste deckt praktisch alle Regionen der Schachwelt ab. Zu den vertretenen Verbänden gehören China, Indien, die Vereinigten Staaten, Russland, Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien, Norwegen, Polen, die Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Iran, Israel, Japan, Südkorea, Australien, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Kanada und viele weitere.
Auf der Liste stehen nicht nur die großen Schachnationen, sondern auch Verbände kleinerer Staaten und Territorien, darunter Nauru, Kiribati, Tonga, San Marino, die Seychellen, die Salomonen, Vanuatu und weitere.
Dies unterstreicht den globalen Charakter der FIDE: Die Generalversammlung repräsentiert nicht nur die führenden Schachnationen, sondern die internationale Schachgemeinschaft insgesamt.
Vollständige Liste der stimmberechtigten Verbände
Nach dem offiziellen FIDE-Dokument vom 9. September 2026 umfasst die Liste:
Afghanistan, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Aruba, Australien, Österreich, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Belize, Bermuda, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brasilien, Britische Jungferninseln, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kaimaninseln, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Chile, China, Chinese Taipei, Kolumbien, Komoren, Costa Rica, Côte d’Ivoire, Kroatien, Kuba, Curaçao, Zypern, Tschechien, Demokratische Republik Kongo, Dänemark, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Ägypten, El Salvador, England, Äquatorialguinea, Eritrea, Estland, Eswatini, Äthiopien, Färöer, Fidschi, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgien, Deutschland, Ghana, Griechenland, Grenada, Guam, Guatemala, Guernsey, Guinea, Guyana, Haiti, Honduras, Hongkong, Ungarn, Island, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Irland, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Jersey, Jordanien, Kasachstan, Kenia, Kiribati, Kosovo, Kuwait, Kirgisistan, Laos, Lettland, Libanon, Lesotho, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Macau, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mexiko, Moldau, Monaco, Mongolei, Montenegro, Marokko, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Niederlande, Neuseeland, Nicaragua, Niger, Nigeria, Nordmazedonien, Norwegen, Oman, Pakistan, Palau, Palästina, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Puerto Rico, Katar, Rumänien, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, San Marino, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Schottland, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Slowakei, Slowenien, Salomonen, Somalia, Südafrika, Südkorea, Südsudan, Spanien, Sri Lanka, Sudan, Suriname, Schweden, Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tunesien, Türkiye, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Uruguay, Amerikanische Jungferninseln, Usbekistan, Vanuatu, Venezuela, Vietnam, Wales, Jemen, Sambia und Simbabwe.
Das offizielle FIDE-Dokument enthält einen besonderen Hinweis zu Kosovo gemäß der Resolution 1244 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen.
Wer wird die Verbände vertreten?
Im FIDE-Dokument werden die Präsidenten und Delegierten der Mitgliedsverbände gesondert aufgeführt. Die Registrierung eines Delegierten allein bestätigt jedoch nicht automatisch das Stimmrecht. Die Stimmberechtigung wird anhand der offiziellen Wahlliste bestimmt. Dieser Unterschied ist insbesondere im Jahr einer Präsidentschaftswahl von Bedeutung.
In einigen Fällen ist im Dokument nur ein Name angegeben. Bei bestimmten Verbänden fehlt der Präsident oder Delegierte beziehungsweise die entsprechende Angabe ist mit N/A gekennzeichnet. Dennoch kann der Verband selbst weiterhin auf der Liste der stimmberechtigten Mitglieder stehen.
Zu den Vertretern großer Schachnationen gehören laut dem aktuellen Dokument unter anderem Personen aus Indien, China, den Vereinigten Staaten, Russland, Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Polen, Norwegen, Kasachstan und Usbekistan.
Warum ist 2026 besonders wichtig?
In einem gewöhnlichen Jahr wäre die Wahlliste der FIDE vor allem ein administratives Dokument. 2026 ist die Situation jedoch eine völlig andere.
Die FIDE führt eine Präsidentschaftswahl durch, bei der die Führung der Organisation für die kommenden vier Jahre bestimmt wird. Drei Kandidatenteams haben das Nominierungsverfahren abgeschlossen:
* Jan Henric Buettner — Malcolm Pein;
* Vadim Rosenstein — Gordon Tang;
* Timur Turlov — Viswanathan Anand.
Damit gewinnt jede einzelne Stimme eines Verbands eine besondere Bedeutung.
Die Generalversammlung wird außerdem weitere wichtige Fragen behandeln. Dazu gehört die Entscheidung über den Gastgeber der Schacholympiade 2030, wie die FIDE angekündigt hat.
Was bedeutet es, wenn ein Verband kein Stimmrecht besitzt?
Das Recht, an FIDE-Veranstaltungen teilzunehmen, und das Recht, abzustimmen, sind nicht dasselbe.
Die Wahlordnung sieht ein gesondertes Verfahren vor, mit dem bestimmt wird, welche Verbände an Abstimmungen teilnehmen dürfen. Die FIDE veröffentlicht die entsprechende Wahlliste zusammen mit Informationen über suspendierte Verbände. Die bloße Zugehörigkeit einer nationalen Schachorganisation zur FIDE bedeutet daher nicht automatisch, dass ihr Vertreter über alle Angelegenheiten der Generalversammlung abstimmen kann.
Genau deshalb ist die am 9. September 2026 veröffentlichte Liste vor Beginn der Generalversammlung von besonderer Bedeutung.
Die zentrale Frage: Wer wird die Zukunft der FIDE bestimmen?
Das Jahr 2026 könnte zu einem Wendepunkt für die FIDE werden. In Samarkand wird es um weit mehr als formale Verfahren gehen. Die Delegierten werden über die Richtung entscheiden, in die sich die größte internationale Schachorganisation der Welt entwickeln soll.
Auf der einen Seite stehen die Präsidentschaftskandidaten und ihre Programme. Auf der anderen Seite stehen 202 Verbände, die – sofern die geltenden Voraussetzungen für die Vertretung erfüllt sind – die Möglichkeit haben, den Entscheidungsprozess der Generalversammlung zu beeinflussen.
Damit ist die Wahlliste weit mehr als ein gewöhnliches Verwaltungsdokument. Sie ist im Grunde eine Übersicht darüber, welche Verbände die Möglichkeit erhalten, direkt Einfluss auf die Führung des Weltschachs zu nehmen.
Am 26. September beginnt in Samarkand die Abstimmung, die ein neues Kapitel in der Geschichte der FIDE einleiten könnte. Die veröffentlichte Liste der Verbände zeigt bereits, wer die Möglichkeit haben wird, seine Stimme abzugeben und damit die Zukunft der Organisation mitzugestalten.